Pfarrgemeinderat

in der Erzdiözese Wien


Termine

Samstag, 23. März 2019
AUSGEBUCHT Vikariat Wien-Stadt: Einführungskurs in den Dienst als Lektorin/Lektor
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Dienstag, 26. März 2019
Vikariat Wien-Stadt: Besinnungsabend für Mitwirkende in der Liturgie
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Dienstag, 26. März 2019
Vikariat Wien-Stadt: Fachabend Finanz- und Pfarrverwaltung für Mitglieder der Vermögensverwaltungsräte
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Montag, 1. April 2019
Vikariat Wien-Stadt: Natur, Religion und Wissenschaft - ethnische Religionen und Animismus-Debatten
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Mittwoch, 3. April 2019
Vikariat Wien-Stadt: Besinnungsabend für Mitwirkende in der Liturgie
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Reflexion der PGR Arbeit
anhand von Impulsen aus der Apostelgeschichte

In der Apostelgeschichte schildert der Evangelist Lukas wie es mit der Kirche anfing. Sein Text ist nicht als chronologischer Bericht zu verstehen, sondern als Verkündigungsschrift, die der jungen Kirche Mut machen will, dass ihr trotz mancher Probleme eine gute Zukunft zugesagt ist. So wie damals geht die Kirche auch heute durch Höhen und Tiefen, erleben wir in den Pfarren Schönes, Ermutigendes, aber auch Schwieriges. Lassen sie sich vom Wort Gottes inspirieren zu einem tieferen Blick auf das, was sich in den letzten 5 Jahren getan hat. Die Geschichte Ihrer Pfarre, Ihres Pfarrgemeinderates ist Teil der Geschichte Gottes mit der Kirche. Sie selbst sind Teil der Apostelgeschichte der Gegenwart! (siehe auch: Vorbereitung auf dem Papstbesuch)

Gemeinschaft

Als sie (nach der Himmelfahrt Jesu) in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus.

Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern. 1:13-14

Vision

Petrus sprach: jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist:
In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben.
2:16 f

Glaubenstradition

Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten. 2:42

Glaubensverkündigung

Wir können unmöglich schweigen über das, was wir gesehen und gehört haben. 4:20

Widerstandskraft

So steinigten sie Stephanus; er aber betete und rief: Herr Jesus, nimm meinen Geist auf! Dann sank er in die Knie und schrie laut: Herr, rechne ihnen diese Sünde nicht an! Nach diesen Worten starb er. 7:59f

Neue Herausforderungen

In diesen Tagen, als die Zahl der Jünger zunahm, begehrten die Hellenisten gegen die Hebräer auf, weil ihre Witwen bei der täglichen Versorgung übersehen wurden. Da riefen die Zwölf die ganze Schar der Jünger zusammen und erklärten: Es ist nicht recht, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen und uns dem Dienst an den Tischen widmen. Brüder, wählt aus eurer Mitte sieben Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit; ihnen werden wir diese Aufgabe übertragen. 6:1-3

Kontakt mit Suchenden

Philippus lief hin und hörte ihn (den Kämmerer der Königin von Äthiopien) den Propheten Jesaja lesen. Da sagte er: Verstehst du auch, was du liest? Jener antwortete: Wie könnte ich es, wenn mich niemand anleitet? Und er bat den Philippus, einzusteigen und neben ihm Platz zu nehmen. 8:30 f

Wo sind wir mit Suchenden oder mit Menschen, die nicht unmittelbar zur Pfarrgemeinde gehören ins Gespräch gekommen?

Umgang mit Konflikten

Nach großer Aufregung und heftigen Auseinandersetzungen zwischen ihnen und Paulus und Barnabas beschloss man, Paulus und Barnabas und einige andere von ihnen sollten wegen dieser Streitfrage zu den Aposteln und den Ältesten nach Jerusalem hinaufgehen. Die Apostel und die Ältesten traten zusammen, um die Frage zu prüfen. 15:2.6

Glaube im öffentlichen Raum

Da stellte sich Paulus in die Mitte des Areopags und sagte: Athener, nach allem, was ich sehe, seid ihr besonders fromme Menschen. Denn als ich umher ging und mir eure Heiligtümer ansah, fand ich auch einen Altar mit der Aufschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT. Was ihr verehrt, ohne es zu kennen, das verkünde ich euch. 17:22 f

Glaubensentscheidung

Paulus in Rom:
Die einen ließen sich durch seine Worte überzeugen, die andern blieben ungläubig. 28:24

Vermächtnis

Die Apostelgeschichte endet mit folgendem Vers:
Er verkündete das Reich Gottes und trug ungehindert und mit allem Freimut die Lehre über Jesus Christus, den Herrn, vor. 28:31

Thomas Bäckenberger, Wolfgang Müller, Anton Rosenzopf

PS.: Eine Anregung: Schlagen Sie die Heilige Schrift auf und lesen Sie die einzelnen Stellen im Kontext der Apostelgeschichte.

Dieser Text im reflexionen.pdf.

Wenn Sie in Ihrer Pfarre das Blatt „Apostelgeschichte der Gegenwart“ noch nicht gestaltet haben, kann Ihnen dieses Gestaltungsbeispiel vielleicht eine Hilfe sein.

Vorbereitung auf dem Papstbesuch 2007