Pfarrgemeinderat

in der Erzdiözese Wien


Termine

Donnerstag, 14. November 2019
Vikariat Wien-Stadt: Fachabend Beziehung, Ehe und Familie
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Samstag, 16. November 2019
Vikariat Wien-Stadt: Fachtag Caritas
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Samstag, 16. November 2019
AUSGEBUCHT Vikariat Wien-Stadt: Kommunionhelfer/innen-Grundkurs
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Donnerstag, 21. November 2019
„ICH sein im WIR“
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Samstag, 23. November 2019
Vikariat Wien-Stadt: Fachtag PGR
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PGR-WahlWahlen zum Pfarrgemeinderat 2012

Gegen Ende des Wahltages bei einem Stand von nahezu 95% aller Pfarren, in denen gewählt wurde, ist das herausragende positive Ergebnis, dass in der Erzdiözese, insbesondere auch im Vikariat Wien Stadt, die Wahlbeteiligung gegenüber den Wahlen von 2007nahezu gleich geblieben ist. Im Anschluss an die Diözesanversammlungen im Rahmen des Erneuerungsprozesses „Apostelgeschichte 2010“ gab es doch konkrete Ansätze einer Strukturreform, die in vielen Pfarren Unsicherheit auslöste. Das Wahlergebnis zeigt, dass den Menschen an einer guten Zukunft ihrer Pfarre liegt. Man nimmt die Herausforderung an – Zusammenarbeit mit Nachbarpfarren in seelsorglichen Fragen, mehr Eigenverantwortung für ein aktives Pfarrleben und ein aktives Zeugnis für den Glauben. Dieses Bewusstsein scheint alle zu erfassen.

Der Anteil an gewählten Frauen ist neuerlich leicht angestiegen auf 55% aller gewählten PGRäte. Auch der Anteil derer, die neu in den PGR gekommen sind, ist mit 45% etwa gleichbleibend gegenüber 2007. Damit ist die nötige und erwünschte Erneuerung im Kreis der Männer und Frauen, die konkrete Verantwortung zu übernehmen bereit sind, gelungen. Viele werden mit frischen Kräften und neuen Visionen in ihre Tätigkeit einsteigen.

Die Wahlbeteiligung gemessen an den Gottesdienstbesuchen der Statistik-Sonntage ist leicht gestiegen. Dies zeigt auf der einen Seite, dass auch jenen Pfarrmitgliedern, denen ein regelmäßiger Gottesdienstbesuch nicht mehr möglich ist, sich dennoch sehr intensiv mit ihrer Pfarre verbunden wissen. Der Gottesdienstbesuch gehört nicht mehr so selbstverständlich zu einem Sonntag wie einst . Es ist auch Anlass zur Sorge. Im modernen Lebenskontext bewegen sich Menschen in viel größeren Räumen und pflegen einen anderen Umgang mit ihrer Zeit. Da kommt die Pfarre eben nur noch fallweise vor. Vieles verliert an Kontinuität, an Intensität und stellt große Anforderungen an die Seelsorger, für Zusammenhalt und Bindung der Menschen an ihre Pfarre zu sorgen.

Das Durchschnittsalter der Gewählten liegt bei 49,7, das ist eine Alterszunahme gegenüber 2007 (Durchschnittsalter 47,5). Rund 450 junge Menschen unter 30 haben das Vertrauen der Wähler gewonnen. Ihnen wird zugetraut wird, das Pfarrleben auch für die junge Generation attraktiv zu machen. Die PGR Studie 2009 hat gezeigt, dass es für diese Altersstufe am meisten Hindernisse gibt, im PGR aktiv zu sein. Neben Studien- und Ausbildungserfordernissen gibt es Konflikte in Bezug auf die Arbeitskultur zwischen den Jungen und dem Pfarrer bzw. den „Alteingessenen“.

Die Abwicklung des Wahltages ist im Großen und Ganzen problemfrei gelaufen. Es zeigte sich schon in der Wahlvorbereitung, dass man es „genauer nimmt“ – Sowohl die Wahlvorstände als auch die Kandidatinnen und Kandidaten haben ein hohes Ethos gezeigt. Gegenüber 2007 wurde deutlich öfter die Briefwahl ermöglicht und genutzt. Das Engagement im Pfarrgemeinderat wird sehr ernst genommen – da und dort führt dies auch zu Konflikten, besonders dort, wo der Führungsstil nicht ausreichend die verschiedenen Kräfte und die Vielfalt von Meinungen und Zugängen zu Glaubensfragen und Spiritualität zu integrieren vermag. Wo in einer Pfarre ein gutes Klima der Zusammenarbeit herrscht und das Gefühl besteht, der Einsatz lohnt sich, sind die Wahlergebnisse und die Erfahrungen am Wahltag sehr positiv verlaufen.

Nach wie vor liegt vielen Menschen das Geschick der Pfarre am Herzen und die Bereitschaft, sich für die Kirche zu engagieren, ist deutlich erkennbar. Die Pfarrgemeinderatswahlen sind ein Akt, in dem es um die „Kirche am Ort“ geht – „Gut dass es die Pfarre gibt“, war auch das Motto dieser Wahlen. Die „Leistung“ der Kirche muss immer konkret bleiben und vor Ort konkret erfahrbar bleiben. Pfarrgemeinderäte standen bisher gemeinsam mit ihrem Pfarrer, auch dann wenn dieser nicht mehr am Ort wohnt, für Kontinuität und ein Pfarrleben, das vielen den Zugang zu einer Gemeinschaft im Glauben und zu einem Leben mit Christus ermöglicht.

Kardinal Schönborn richtete in einer Grußadresse ein Wort des Dankes an alle Kandidatinnen und Kandidaten sowie an alle, die zum Gelingen der PGR-Wahlen beigetragen haben und ein Wort der Ermutigung und der Freude allen, die in den kommenden 5 Jahren für Christus Zeugnis geben und im Pfarrgemeinderat Mitverantwortung übernehmen.


PGR-WahlPGR-Wahl 2012

Gegen Ende des Wahltages bei einem Stand von nahezu 95% aller Pfarren, in denen gewählt wurde, ist das herausragende positive Ergebnis, dass in der Erzdiözese, insbesondere auch im Vikariat Wien Stadt, die Wahlbeteiligung gegenüber den Wahlen von 2007 nahezu gleich geblieben ist. mehr …

Ergebnisse der Wahl

Für die Startphase …

„Wahlmotto für die PGR-Wahlen 2012”


Unterlagen, Vorlagen und Formulare