Pfarrgemeinderat

in der Erzdiözese Wien


Termine

Freitag, 20. September 2019
KiBiWö
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Samstag, 28. September 2019
AUSGEBUCHT Vikariat Wien-Stadt: Kommunionhelfer/innen-Grundkurs
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Freitag, 18. Oktober 2019
Vikariat Wien-Stadt: Fachtag Liturgie
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Freitag, 18. Oktober 2019
Vikariat Süd: Lektorenkurs
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Samstag, 19. Oktober 2019
AUSGEBUCHT Vikariat Wien-Stadt: Einführungskurs in den Lektorendienst
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PGR-Akademie Frühjahr 2016

PGR Akademie Frühjahr 2016

Mit Beginn des neuen Kirchenjahres wurden nach teilweise „zähem Ringen“ die Entwicklungsräume in der ED Wien nun festgelegt. Nicht überall ist man mit dem Ergebnis zufrieden. Den einen scheinen sie als mehr oder weniger „aufgezwungene neue Pfarrstruktur“, der man eine freundliche Bezeichnung gab. Den anderen erscheinen sie als nicht notwendig oder als Belastung. Stärkere Zusammenarbeit zwischen den bisher selbstständig agierenden und für sich planenden Pfarren kann man bejahen, aber braucht es dafür eine neue Struktur?


Es darf durchaus verschiedene Positionen dazu geben. Doch ist diese Zusammenarbeit nicht auch von anderer Seite her ein Zeichen der Zeit, ein Gebot der Stunde? Es geht ja um Synergien nicht nur im administrativen sondern vor allem im pastoralen Bereich! Sind von daher solche Entwicklungsräume nicht doch hilfreich als verbindlicher, längerfristiger Rahmen, in dem sich übergreifende Planungen und Visionen verwirklichen können? Für viele Pfarren war die Bewältigung der Flüchtlingsarbeit ein Impuls und nicht selten eine wertvolle Erfahrung, wenn Menschen aus verschiedensten Gesellschaftsbereichen bereit waren, sich zu engagieren. Die Sinus-Milieu-Studie und der Blick auf die gesellschaftliche Situation bestätigen, dass es eine ergänzende Vielfalt christlichen und gemeinschaftlichen Lebens in einem Entwicklungsraum braucht, denn viele fühlen sich von den traditionellen Formen des Pfarrlebens allein nicht mehr angesprochen. Irgendwie spürt man, dass eine Vernetzung der verschiedenen Einrichtungen und Pfarren noch weiter vorankommen müsste.


Die Pfarre (Gemeinde) bleibt als Ort kraftvoller Gemeinschaft aus dem Glauben unverzichtbar, nicht zuletzt im konkreten Engagement für den Nächsten. Doch auch größere pastorale Räume sind wichtig, um Brücken zu bauen zwischen den verschiedenen Gruppierungen und Gesellschaftsschichten, eine Atmosphäre der Weite zu fördern, die von Menschen in ihrer spirituellen Suche bevorzugt wird, um eine größere Vielfalt der Angebote kirchlichen Lebens zu bieten, die Menschen heute von der Kirche auch erwarten. So kann Glaubensverkündigung, Diakonie und die kulturelle Durchdringung unserer Lebensräume partizipativ gestaltet werden und Weiterentwicklung der Kirche vor Ort fördern.
Die Ausgabe der PGR-Akademie Frühjahr 2016 bietet dazu Anregungen und Impulse, aber auch Begleitmöglichkeiten und konkrete Unterstützung.

Download „PGR-Akademie Frühjahr 2016“