Pfarrgemeinderat

in der Erzdiözese Wien


Termine

Samstag, 23. März 2019
AUSGEBUCHT Vikariat Wien-Stadt: Einführungskurs in den Dienst als Lektorin/Lektor
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Dienstag, 26. März 2019
Vikariat Wien-Stadt: Besinnungsabend für Mitwirkende in der Liturgie
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Dienstag, 26. März 2019
Vikariat Wien-Stadt: Fachabend Finanz- und Pfarrverwaltung für Mitglieder der Vermögensverwaltungsräte
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Montag, 1. April 2019
Vikariat Wien-Stadt: Natur, Religion und Wissenschaft - ethnische Religionen und Animismus-Debatten
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Mittwoch, 3. April 2019
Vikariat Wien-Stadt: Besinnungsabend für Mitwirkende in der Liturgie
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Sitzungen

Vorbereitung der Sitzungen

Dieser Bereich wird noch überarbeitet.

Der Vorstand des PGRs bereitet die Tagesordnung der Sitzung vor. Dazu trifft er sich so rechtzeitig, dass die Einladung mindestens acht Tage vor dem Termin ergehen kann.

In dieser Besprechung können folgende Schritte hilfreich sein:

1. Reflexion:

Eindrücke aus der letzten Sitzung, Stimmen der PGR-Mitglieder

Worauf sollen wir künftig stärker achten?

2. Sammeln der Themen

Welche Punkte es aus der letzten Sitzung sind offen oder weiterzubearbeiten?

Was steht neu an?

3. Gewichtung

nach Dringlichkeit:

Was darf nicht länger vertagt werden?

Termingebundenes

nach den erforderlichen nächsten Schritten:

Wo sind Entscheidungen fällig?

Worüber muß der PGR nur informiert werden?

Wo steht eine Diskussion an, um zu einem Meinungsbild zu kommen?

Wichtig ist, sich schon in der Vorbereitung der Sitzung Klarheit darüber zu verschaffen, was bei den Tagesordnungspunkten jeweils erreicht werden soll. Dieses Gesprächsziel wird in der Tagesordnung jeweils mit angegeben.

4. Planung der Tagesordnung (vgl. GO 2.4)

  • Wieviel Zeit planen wir für die jeweiligen Punkte ein?
  • Welches methodische Vorgehen ist ratsam, um das Gesprächsziel zu erreichen?
  • Welche Experten, z.B. aus den Fachausschüssen, oder Gäste sind zu diesem Punkt hinzuzuziehen?
  • Welche Informationen müssen der Einladung beigelegt werden?
  • Wer bereitet welchen Punkt vor und liefert die notwendigen Hintergrundinformationen?

In der GO 2.4 sind einige Tagesordnungspunkte, die regelmäßig wiederkehren angeführt; ein regelmäßiger Tagesordnungspunkt soll der Bericht aus den Fachausschüssen sein: die wesentlichen Themen der Arbeit sollen dem PGR präsentiert werden, damit der PGR die Chance hat die Arbeit der Fachausschüsse im Gesamt der Pfarrgemeinde entsprechend einzuordnen.

Gesprächsleitung

Aufgaben der Gesprächsleitung sind

Gesprächsleitung ist etwas anderes als die sachliche Leitung des Pfarrers. Daher besteht die Möglichkeit für den Pfarrer, die Sitzungsleitung abzugeben (vgl. GO 5.1): so wird dem Pfarrer bei Themen, wo er eine wichtige inhaltliche Position vertritt, erleichtert, inhaltlich mitzudiskutieren, weil er nicht auch noch auf die Gesprächsleitung achten muss. Gesprächsleitung wird dann missbraucht, wenn der Gesprächsleiter seine Position für fehlende inhaltliche Argumente einsetzt, (z.B. willkürliches Beenden der Debatte, Nichterteilen des Wortes, ...).

Entscheidungsfindung/ Beratung

Wie läuft eine Tagesordnungspunkt idealerweise ab:

  1. Beschreibung des Themas
  2. Vertiefung der Situationsbeschreibung: In der Diskussion wird durch das Ergänzen neuer Aspekte das Thema vertieft.
  3. Lösungsvorschläge sammeln
  4. Entscheidung für eine Lösung: gegebenenfalls durch Abstimmung
  5. Absprachen zur Umsetzung: Wer macht was bis wann? - Wenn das nicht klar vereinbart wird, wird voraussichtlich nichts für die Umsetzung geschehen.

Protokoll (vgl. GO 8.)

Von den PGR-Sitzungen ist eine Ergebnisprotokoll zu verfassen (vgl. GO 8.2). Von Tagesordnungspunkten ohne Beschlüsse empfiehlt es sich, die den Stand der Diskussion für das weitere Gespräch kurz zusammenzufassen.

Damit die Pfarrgemeinderäte ihre aufgaben erfüllen können, empfiehlt es sich, das Protokoll möglichst bald nach der Sitzung, spätestens aber mit der Einladung für die nächste Sitzung den PGR-Mitgliedern zukommen zu lassen.

Klausur

Die Hauptaufgabe des PGR ist die Beratung der gesamten Seelsorge in der Pfarrgemeinde. Dazu musser sich einen Überblick über die Situation verschaffen, sich mit erkannten wichtigen Themen genauer beschäftigen, planen, wie das erforderliche getan werden kann.

Das braucht Zeit, die den PGR-Sitzungen, die auch vom Tagesgeschäft geprägt sind, nicht zur Verfügung steht.

Daher empfiehlt sich, regelmäßig eine Klausur des PGR abzuhalten, bei der diese übergreifenden Themen behandelt werden können.

"Klausur" hat mit Abgeschlossenheit zu tun: das meint einerseits sich eine bestimmte, reservierte Zeit nehmen für die Arbeit (z.B. eineinhalb Tage) und andererseits auch die örtliche Abgeschlossenheit an einem Ort außerhalb des Pfarrgebiets.

Eine Begleitung der Klausur erleichtert oft die Arbeit an den Themen. Kompetente Begleitung erhalten Sie bei der Gemeindeberatung, unter den Pastoralseminarmentoren und den Klausurbegleitern. Ihr Vikariatssekretariat hilft Ihnen bei der Vermittlung von Klausurbegleitern gerne weiter.